Schulpsychologie

Schulpsychologie als Basis für eine optimale Lehranstalt

Bei der Schulpsychologie handelt es sich nicht um eine eigenständige Teildisziplin der Psychologie, sondern vielmehr um ein spezifisches Berufsfeld von Psychologen. Hierbei geht es darum, dass die Schüler und Lehrer durch psychologische Methoden unterstützt werden. Wie in vielen anderen Bereichen, entsteht auch in der Schule ein bestimmtes Sammelsurium an Problemfeldern. Dadurch, dass diese Lehranstalt in erster Linie jedoch ein Ort sein sollte, an dem junge Menschen mit besten Voraussetzungen für ihr späteres Leben ausgerüstet werden, ist sie gesellschaftlich von besonders großer Bedeutung. Untergliedert wird die Schulpsychologie in den pädagogischen Bereich, die Diagnostik, die klinische- sowie die Organisationspsychologie. Die Einzelfallarbeit ist der eigentliche Kern der schulpsychologischen Arbeit. Sie wird auf der Grundlage von Fragestellungen durchgeführt, die letztlich zu schulpsychologischer Intervention führen können.

Typische Problemfelder von Schülern sind etwa Lese- sowie Rechtschreibschwierigkeiten sowie Rechenprobleme, fachsprachlich Legasthenie bzw. Dyskalkulie. Aber auch die Unter- oder Überforderung können Gegenstand einer psychologischen Auseinandersetzung werden, und Aufmerksamkeitsschwierigkeiten können ebenfalls zu Störungen im Lernverhalten führen. Wird dieses festgestellt, ist Rat vom Schulpsychologen zu empfehlen. Daneben liegen mit allgemeiner Beratung von Schülern und Eltern, aber auch einer Mediation zwischen Schule und Elternhaus sowie einer intensiven Betreuung und Nachhilfe von Schülern mögliche schulpsychologische Eingriffe vor. Die Schulpsychologie befindet sich eindeutig in einer vermittelnden Rolle zwischen der Institution der Lehranstalt, des Elternhauses, aber auch zwischen dem Gesundheitswesen und der Jugendhilfe.